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Seit vielen Jahren unternimmt die Stadt Nürnberg zusammen mit ihren Bürgerinnen und Bürgern große Anstrengungen zur Verwirklichung der Menschenrechte auch auf lokaler Ebene und erfüllt damit ihre Selbstverpflichtung als Stadt des Friedens und der Menschenrechte. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei dem Eintreten gegen Rassismus und Diskriminierung in allen Lebens- und Arbeitsbereichen. Gerade Unternehmen können in vielfältiger Weise zu einer Kultur der Menschenrechte beitragen: Dies reicht von der Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund und Gleichbehandlungsstrategien am Arbeitsplatz über die Sicherung der betrieblichen Mitbestimmung bis zur Beachtung von Arbeitsnormen wie zum Beispiel der Ablehnung von Zwangs- oder Kinderarbeit bei ausländischen Zulieferbetrieben.
Um der hohen Bedeutung der Unternehmen Ausdruck zu verleihen und deren Vorbildcharakter zu betonen, wird die Stadt Nürnberg im zweijährigen Turnus und erstmals im Jahre 2010 die Auszeichnung „Nürnberger Preis für diskriminierungsfreie Unternehmenskultur“ vergeben. Damit sollen ortsansässige Firmen gewürdigt werden, die sich über die gesetzlichen Normierungen hinaus in vorbildlicher Weise engagieren, die Würde und Rechte aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und die Stadt bei ihren Aktivitäten gegen Rassismus und Diskriminierung zu unterstützen. Die Verleihung des Preises wird in zeitlicher Verbindung mit dem Nürnberger Friedensmahl im September erfolgen. Der Preis besteht aus einer Preisskulptur und einer Urkunde.
Unabhängig, ob handwerklicher Kleinbetrieb oder global agierender Konzern – wenn Sie in Ihrem Unternehmen das Thema Menschenrechte in besonderer Weise achten oder wenn Sie ein solches Unternehmen vorschlagen möchten, dann schicken Sie uns Ihre Bewerbung oder Ihren Vorschlag in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Mai 2010.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Satzung
Jury
Bewerbungsleitfaden
Bewerbungsformular
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